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Haus- und Familienpflege
Mobiler Hilfsdienst
Haus- und Familienpflege sowie der Mobile Hilfsdienst sind zwei
Angebote, die sich ergänzen und teilweise aufeinander aufbauen. Die
Aufgabe dieser Dienste ist die Hilfe für Familien, wenn in
besonderen Belastungssituationen die Weiterführung des Haushaltes,
die ausreichende Betreuung, Pflege und Erziehung der Kinder, die
Pflege und Versorgung kranker, alter und pflegebedürftiger
Familienangehöriger nicht mehr selbst von der Familie geleistet
werden können.
Haus- und Familienpflege wird von Hauswirtschafterinnen geleistet,
die in der Lage sind, die Familie im hauswirtschaftlichen,
erzieherischen und pflegerischen Bereich zu unterstützen. Die Haus-
und Familienpflegerin hilft bei der Weiterführung des Haushaltes,
sie putzt, wäscht, kauft ein, kocht und überwacht die Erledigung
der Schulaufgaben.
Das Einsatzfeld der Haus- und Familienpflege wurde gerade in den
vergangenen Jahren sehr stark in Anspruch genommen. Hauptsächliche
Ursache hierfür war die Zunahme von Risikoschwangerschaften, bei
denen die Mütter den Haushalt nicht erledigen und die Kinder nicht
betreuen konnten. Der Einsatz erstreckte sich fast über die gesamte
Schwangerschaft und auch noch über Wochen nach der Entbindung.
Die Kosten für diese Dienste übernahmen in der Regel die
Krankenkassen
In den letzten Jahren hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass
trotz normaler Alterserscheinungen das Verbleiben in den eigenen
vier Wänden die beste Unterbringung ist. Pflege und Hilfe in der
Familie oder Nachbarschaft sind aber häufig nicht mehr gegeben; aus
diesem Grunde gibt es schon seit vielen Jahren den mobilen sozialen
Hilfsdienst.
Zielgruppe des mobilen Dienstes sind ältere, kranke, alleinstehende
und behinderte Menschen, Personen, die ihren Haushalt zwar grundsätzlich
noch selbständig führen können, denen die Bewältigung der täglichen
Arbeiten aber sehr schwer fällt oder die nicht mehr in der Lage
sind, diese allein zu verrichten.
Folgende Dienste werden u.a. angeboten:
- Einkaufen
- Abwaschen
- Hilfen bei der Wohnungsreinigung
- Kleinere Reparaturen
- Begleitdienste (Besuche beim Arzt, spazierengehen)
- Kommunikation/vorlesen/Gesellschaftsspiele
- Gartenpflege
Für die Mobilen Dienste werden hauptsächlich
Zivildienstleistende eingesetzt, die für einen geringen
Kostenbeitrag nahezu alle anfallenden schwereren Arbeiten erledigen.
Grundsätzlich besteht hier aber auch die Möglichkeit von Zuschüssen
beispielsweise durch die Krankenkasse oder durch das Sozialamt.
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